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Schülerinnen und Schüler am BK Olsberg geschult

Vor den Sommerferien wurden am Berufskolleg Olsberg zahlreiche Schülerinnen und Schüler in der Laienreanimation geschult. Dafür wurden die Schüler*innen des Bildungsgangs „Freizeitsportleiter*innen“ des beruflichen Gymnasiums in den letzten Monaten während des Unterrichts mit dem Thema vertraut gemacht und gaben ihr Wissen vor den Sommerferien an die anderen Klassen des BK Olsberg weiter. Innerhalb der Sportdidaktik und -methodik wurden die Freizeitsportleiter*innen sowohl theoretisch als auch praktisch an die Laienreanimation herangeführt und planten dort die Projekttage vor den Sommerferien. Aber auch in den Unterrichtsfächern Religion und Erziehungswissenschaft beleuchteten sie die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln. So wurden beispielsweise die Themen „Nächstenliebe“ und „Lernen am Modell“ mit der Laienreanimation in Verbindung gesetzt. Nach und nach erhielten sie immer mehr Sicherheit und konnten diese vor den Sommerferien an die Schülerschaft des Berufskollegs weitergeben. 

Die anderen Klassen nahmen die Schulung sehr positiv auf und waren sehr interessiert und motiviert. Innerhalb einer Befragung brachten sie deutlich zum Ausdruck: Laienreanimation gehört in den Schulunterricht! 

Am BK Olsberg ist die Laienreanimation fest in der didaktischen Jahresplanung verankert, sodass dort jedes Jahr Schüler*innen von heute zu Retter*innen von morgen werden. 

Das WDR-Fernsehen begleitete den Tag:

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/schueler-lernen-wiederbelebung-olsberg-100.html

Neben der Praxis gab es auch einen kleinen Theorieblock
Auch der AED wurde erklärt
Und ganz viel Freude gab es auch! 🙂
Von links nach rechts: 
Frank Steinraths (MdL), Staatssekretär Lösel, Liliane Kozik, Kultusminister Lorz, Sprecher Horst Falk

Zu Besuch im hessischen Landtag

Am Mittwoch durfte ich, auf Einladung des internen Arbeitskreis des kulturpolitischen Ausschusses des hessischen Landtags, als Referentin mein Projekt und auch das des Landes Nordrhein-Westfalen vorstellen. Auch der hessische Kultusminister Ralph Alexander Lorz und der Staatssekretär Manuel Lösel waren anwesend. 

Ein herzliches Dankeschön für die Einladung und das wertschätzende Interesse aller anwesenden Personen. Mein besonderer Dank gilt Frank Steinraths (MdL) für sein Engagement für dieses Thema. 

Von links nach rechts: 

Frank Steinraths (MdL), Staatssekretär Lösel, Liliane Kozik, Kultusminister Lorz, Sprecher Horst Falk 

Rede BKM

Herzsicherheit am BK Meschede

Auf der Lehrerkonferenz am Berufskolleg Meschede habe ich den Lehrkräften mein Projekt vorgestellt. Betont habe ich, dass es sich (aus meiner Sicht) bei der Unterrichtung der Laienreanimation vor allen Dingen um einen pädagogischen Auftrag handelt. Es handelt davon, den Schüler*innen die Angst davor zu nehmen, etwas falsch machen zu können und ihnen zu ermöglichen, sich mit der Laienreanimation jedes Jahr erneut vertraut zu machen. Die Thematik pädagogisch sinnvoll und didaktisch methodisch ansprechend umzusetzen, ist genau das, was hier entscheidend ist! 

https://www.berufskolleg-meschede.de

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Meine Geschichte zum World Restart a Heart Day

Der Deutsche Rat für Wiederbelebung sammelt Geschichten zu dem Thema „Reanimation“. Im Zuge dessen übersandte ich ihnen auch meine Geschichte. Weitere Geschichten sind zu finden unter:

https://www.grc-org.de/materialien/erfolgsgeschichten

Hallo liebe Menschen da draußen, 

mein Name ist Liliane Kozik, ich bin 21 Jahre alt und möchte euch von meiner Herzgeschichte erzählen. 
Als ich 17 war, wurde bei mir ein angeborener Herzfehler entdeckt. 
Die Wahrscheinlichkeit war zwar sehr gering, aber durch diesen Herzfehler bestand bei mir die erhöhte Gefahr, Kammerflimmern zu bekommen. Es beängstigte mich sehr und es fühlte sich wie eine kleine tickende Zeitbombe an. Passiert es heute? Passiert es überhaupt? Ist jemand bei mir? Kann mir derjenige helfen? 
Irgendwann ging ich mit immer mehr Angst aus dem Haus, weil ich wusste, dass mir nur wenig Menschen hätten helfen können. Und obwohl die Wahrscheinlichkeit sehr gering war, war dieser Gedanke immer bei mir. 
2018 konnte mein Herzfehler zum Glück behandelt und behoben werden… ich erinnere mich noch genau, wie mein Arzt nach dem Eingriff sagte: „Und jetzt leben Sie Ihr Leben!“
Bewusst wählte ich deshalb dieses Foto für meine Geschichte. Unbeschwert, glücklich und ohne Angst konnte ich diese Sommerreise genießen. 🌍
Aber ich weiß, dass es viele andere Menschen gibt, dessen Herzfehler nicht behandelt werden kann. Und damit Herzmenschen mit etwas weniger Angst durch die Welt gehen können, setze ich mich für eine verpflichtende Unterrichtung der Laienreanimation ein. Denn deine zwei Hände, können ein Leben retten! ❤️

#Gemeinsamlebenretten#ichrettedeinleben

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Petition – Ich rette dein Leben

Es gibt eine neue Petition zu meinem Herzensthema, welche seitens des GRC und Doc Caro gestartet wurde. Gefordert wird die bundesweit* verpflichtende Einführung von zwei Schulstunden jährlich in Wiederbelebung, spätestens ab der 7. Klasse und bis zum Ende der Schulzeit.

Deine Unterschrift rettet Leben! ❤️

*siehe Erläuterung innerhalb der Petition. 

#ichrettedeinleben

Petition hier zu finden: www.ichrettedeinleben.de
Foto von Stüpp und Schnäbelin

Ein Song der Leben retten kann❤️🎶

Stüpp und Schnäbelin haben einen Song zum Thema „Wiederbelebung“ produziert, welcher exakt 8 Minuten geht. Denn im Durchschnitt benötigt der RTW mehr als 6 Minuten, bis er ankommt und die Reanimation übernimmt. Zuvor spielt der Laie/ die Laiin eine wichtige Rolle – ja sogar die wichtigste von allen. Denn es sind seine/ihre Hände, die das Blut der dort liegenden Person pumpen und pumpen und pumpen… und ihm/ihr damit vielleicht das Leben retten. ❤️

Alle wichtigen Aspekte der Reanimation sind enthalten: 

☝🏻Prüfen 

📲Rufen 

🖐🏻Drücken

Zusätzlich ist der Song im richtigen Rhythmus. 🎶 

Insbesondere für den Schulunterricht ist dieser Song super und kann gut genutzt werden, um die Schüler*innen didaktisch und methodisch durchdacht in der Laienreanimation zu schulen. 👩🏻‍🏫

Vor kurzem kam sogar eine neue Song Edition heraus, speziell angepasst für die Schweiz und eine Edition für das Radio gibt es auch. 🎙🎶

Betrachtet man die neuen Zahlen des Deutschen Reanimationsregister(welche eine Laienreanimationsquote von 40,4% im Jahre 2020 feststellten – sprich: Sie ist so gut wie gar nicht gestiegen) wird deutlich, wie wichtig eine mediale und öffentliche Aufmerksamkeit für dieses Thema ist. Ein Song im Radio ist also genau richtig. 👍🏼

Homepage – Stüpp und Schnäbeln
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Prüfen, rufen, drücken

Prüfen, Rufen, Drücken…

„Das ist alles, was man braucht! Auch und gerade in der jetzigen Zeit“, resümiert Böttiger. Der Herzkreislaufstillstand ereigne sich meist zu Hause, also bei Familienangehörigen oder Freunden. Bei der Covid-Pandemie sei Zusammenhalt gefordert, um durch Abstand und Masken Andere zu schützen – und auch bei der Herz-Kreislaufstillstand-Pandemie könne man etwas für Andere tun: „Indem man lernt, wie kinderleicht Wiederbelebung funktioniert und diese im Notfall auch anwendet!“*

So ist es! Die Pandemie zeigt uns noch einmal mehr, wie wichtig es ist, alles dafür zu tun ein Leben retten zu können.  

* Aus einer aktuelle Pressemeldung des GRC

(Das Foto entstand vor der Pandemie)